Historie

Jahr Der Fortschritt
August 1969 Gründung der GWK durch engagierte Eltern, Freunde und Förderer von behinderten Menschen in Köln-Braunsfeld – 27 behinderte Mitarbeiter.
1970 Aufbau von Kontakten zu großen Konzernen und mittelständischen Industrieunternehmen. Integration industrieller Standards in die GWK. Durch den Industriebeirat fasst die GWK im industriellen Umfeld von Köln Fuß. Daraus entwickelt sich ein breites Arbeitsangebot für die Werkstatt.
1971 Ausbau von Bildungsangeboten: Berufliche Bildung, Ausübung von Hobbys und Teilnahme an Veranstaltungen: unter anderem das Erlernen eines Musikinstrumentes, das Spielen in einer Theatergruppe, das Arbeiten in der GWK Gärtnerei in Köln-Rodenkirchen.
1972 Gründung von Sportmannschaften. Zum Beispiel: Leichtathletik, Fußball, Tischtennis und Volleyball. Die GWK gewinnt in Wettkämpfen untereinander und regional viele Preise.
1973 Beschluss einer Zweigwerkstatt in Bergisch Gladbach. Im selben Jahr folgt hier schon ein Erweiterungsbau.
1975 Bau des Wohnheims „Anne-Schumacher-Haus” in Köln-Pesch.
1976 Autoteileproduktion (u.A. für Ford) in der GWK trotz der Ölkrise.
1977 Eröffnung eines Wohnheims ganz in der Nähe der Pescher Werkstatt. Hier finden 50 behinderte Menschen Platz.
1978

Die GWK zählt 541 Mitarbeiter und 127 Fachkräfte. Vertrag zwischen der GWK und GEZ „ Abarbeitung komplexer Vorgänge im Bereich des Gebühreneinzugs”.

1981 Die Anmietung von Reihenfamilienhäusern garantiert den Bewohnern Selbstständigkeit und Unabhängigkeit und fördert das Zusammenleben mit Nichtbehinderten.
1984 GWK-Werkzeugbau optimiert Arbeitsabläufe durch behindertengerechte Vorrichtungen.
1985 Neue Wohnheime in Montessoristraße, GWK präsentiert ersten eigenen Imagefilm „ GWK – ein Betrieb wie jeder andere?”
1986

GWK, Lebenshilfen (Aachen, Bonn, Düren, Euskirchen, Grevenbroich) gründen „ VWB – Vertriebsgesellschaft Werkstätten für Behinderte GmbH”. Ziel ist die Entwicklung und Vermarktung von Eigenprodukten. Zusammenarbeit mit dem Museumsdienst Köln. So entstehen erste eigene Kunstwerke der GWK Mitarbeiter.

1987 „ Hoch sollen sie leben” – Erste GWK Mitarbeiter-Hochzeit!
1988 „ Die Palette” - Einleitung einer gezielten diagnostischen Förderung, es gibt für behinderte Menschen eine zugeschnittene Arbeit.
1991 Gründung der PKM GmbH (Produktionsgesellschaft für Kabel und Metall).
1994 Eröffnung einer neuen Werkstatt in Rodenkirchen; Integration von 67 Menschen. Turn-around in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht.
1996

Verbesserung der Freizeitangebote. Umbaumaßnahmen des Anna-Schumacher-Hauses. Erstes Personalentwicklungskonzept (Gespräche zwischen Personal und Vorgesetzten). Plan vom Neubau in Kalk (Rechtsrheinisches Technologie Zentrum).

1997 Bezug der neuen Zweigwerkstatt für psychisch Behinderte.
1998

Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001.
Lions-Club Köln-Colonia wird GWK Sponsor.

1999 Mittlerweile: Fünf Betriebsstätten mit 1.083 Mitarbeitern und 113 Bewohner in fünf Wohnstätten und 66 Personen im Betreuten Wohnen.
2003 Bezug der neuen Betriebsstätte Köln Kalk; Umweltzertifizierung nach DIN EN ISO 14001.
2004 Bau des neuen Wohnheimes „ An der Schnepp“ für 14 vorwiegend ältere Bewohner.
2005 - 2006 Das gute wirtschaftliche Ergebnis der GWK erlaubt es, umfassende Rekonstruktionen an den Gebäuden in Pesch und Bergisch Gladbach vorzunehmen.
2007 Umzug der Gruppen aus der ehemaligen Werkstatt Braunsfeld in das ausgebaute Dachgeschoss der Werkstatt Kalk
2007 Enge Zusammenarbeit der Integrationsfirma PKM, Außengruppen der GWK mit der Firma Weinor GmbH  Co. KG / Weinor - die Markise in  von Weinor angemieteten Räumen
2008 Projektarbeiten zur Einführung der ERP - Software "Abas" und Sozialsoftware "Orbis"
2009 Projektarbeiten zur Einführung der ERP - Software "Abas""
2010 Geschäftsführerwechsel
Herr Suckel geht zum 30.11.2010 in den Ruhestand. Herr Norbert Struck wird neuer Geschäftsführer der GWK GmbH

 

Foto: GWK - Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH