Berufliche Bildung bedeutet lebenslanges Lernen. Ihr Start ins Berufsleben bei der GWK sind das Eingangsverfahren und der Berufsbildungsbereich. Der Berufsbildungsbereich (BBB) ist eine Maßnahme zur Vorbereitung für eine geeignete Tätigkeit im Arbeitsbereich der Werkstatt  für behinderte Menschen und/oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Die Bundesagentur für Arbeit hat festgelegt, dass die Teilnehmer im Berufs-Bildungs-Bereich zusätzlich zur fachlichen Qualifizierung bestimmte Kompetenzen erlernen sollen.

  • Allgemeine Grundfähigkeiten
  • Soziale, kommunikative und interkulturelle Kompetenzen
  • Methodische Kompetenzen
  • Aktivitäts- und Umsetzungskompetenzen
  • Persönliche Kompetenzen

1: Eingangsverfahren

Am Anfang steht das Eingangsverfahren (EV).
Das Eingangsverfahren dauert in der Regel drei Monate.
Hier wird festgestellt, ob die Werkstatt die geeignete Einrichtung ist und welche Tätigkeiten dem Teilnehmer liegen. Zur Orientierung durchlaufen alle Teilnehmer Erprobungen in den verschiedenen Tätigkeitsbereichen der Werkstätten.
Durch Übungsaufgaben und das Arbeiten in der Gruppe lernen sie den Arbeitsalltag kennen. Dazu gehört auch das Einhalten von Arbeitsabläufen und Sicherheitsvorschriften sowie der sorgfältige Umgang mit Material und das Miteinander in der Gruppe.

Zum Ende des Eingangsverfahrens soll der Bereich festgelegt werden, in dem der Teilnehmer den Berufs-Bildungs-Bereich durchläuft. In einem Eingliederungsplan wird festgelegt, welche Ziele der Teilnehmer in den folgenden 24 Monaten erreichen will. 

2: Berufs-Bildungs-Bereich

Im anschließenden Berufsbildungsbereich (BBB) werden arbeits- und berufsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt.
Die Inhalte sind abhängig von dem jeweils festgelegten Tätigkeitsbereich und werden im zuge
hörigen Ausbildungsplan festgelegt. Teil der Förderung sind auch die Vermittlung lebenspraktischer und allgemeinbildender Inhalte.

Nachdem grundlegende Kenntnisse erlernt wurden, spezialisieren sich die Teilnehmer auf bestimmte Arbeiten. Sie absolvieren Erprobungspraktika in den Arbeitsbereichen der Werkstatt  und/oder Betriebspraktika auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. So können die Teilnehmer Erlerntes erproben und herausfinden, welcher Arbeitsbereich geeignet ist.

Jeder Teilnehmer muss mindestens ein Erprobungspraktikum absolvieren, mehrere sind möglich und wünschenswert. Nach der Erprobungsphase entscheidet sich der Teilnehmer für einen Arbeitsbereich
und absolviert in diesem auch das dreimonatige Abschlusspraktikum. 

3: Arbeitsbereich

In unseren vielfältigen Arbeitsbereichen findet jeder Beschäftigte einen maßgeschneiderten Arbeitsplatz. Unsere aktuellen Arbeitsangebote finden Sie unter Werkstätten und KAI