Wir unterstützen Menschen mit Behinderung so, dass ihnen eine ­dauerhafte Teilhabe in der Gesellschaft und an der Arbeitswelt möglich ist.

Gemeinsam schaffen wir seit 50 Jahren maßgeschneiderte Angebote.

Betriebsintegrierte Arbeitsplätze als Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt – GWK im Interview mit der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G. I. B.)

Die GWK sind seit 1969 Träger von Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigung, Wohnhäusern und ambulanter Wohnunterstützung in und um Köln. Unter den insgesamt rund 1.600 Menschen, die bei den GWK arbeiten, sind 265 auf betriebsintegrierten Arbeitsplätzen (BiAP) beschäftigt. Im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses können sie bei einem Arbeitgeber des allgemeinen Arbeitsmarktes ihre berufspraktischen Fähigkeiten und sozialen Kompetenzen erweitern und haben so bessere Chancen, den Übergang von der WfbM in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis auf dem ersten Arbeitsmarkt zu schaffen.

 

Die BiAP sind beim Fachdienst „KAI“, Kurzform für „Köln arbeitet inklusiv“, angesiedelt, einem selbstständig agierenden Bereich mit zehn Mitarbeitenden innerhalb der GWK. Mit der Marke KAI setzt die GWK nach außen bewusst ein zusätzliches Angebot zu dem der Werkstätten, da es sich um eine andere Form der Unterstützung und Betreuung handelt, Interessentinnen und Interessenten aktiv beim Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu fördern.

 

Überwiegend handelt es sich bei den BiAP um Einzelarbeitsplätze, auf denen sowohl Menschen mit psychischer Erkrankung als auch geistiger oder körperlicher Beeinträchtigung arbeiten. Die Anfänge lagen bei einzelnen ausgelagerten Arbeitsplätzen, unter anderem in einem Kindergarten, der Unterstützung bei Hilfstätigkeiten brauchte. Solche später als „Assistent*in“ bezeichneten Stellen gibt es auch heute noch. 

 

Begleitet wird dieses Verfahren von Integrationsassistent*innen, die die Bewerber*innen intensiv einarbeiten. Oft fangen die Menschen auf den Arbeitsplätzen mit kleinschrittigen Tätigkeiten an. Um sich weiterzuentwickeln, wird das Arbeitsspektrum dann erweitert. Wenn notwendig, schult die Integrationsassistenz entsprechend nach. Zur Unterstützung der Integrationsassistent*innen arbeitet im Hintergrund ein sozialer Dienst.

 

Den vollständigen Beitrag können Sie in der Online-Ausgabe der G.I.B- Info nachlesen.