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Der Weg mit dem Rad ist das Ziel: GWKler radeln erfolgreich für mehr Klimaschutz und Lebensqualität

GWK STADTRADELN-Ergebnis

GWK STADTRADELN-Ergebnis

Georg Warnke, Jochen Wallenborn (v. links), Foto: Nina Wallenborn

Georg Warnke, Jochen Wallenborn (v. links), Foto: Nina Wallenborn

Jochen Wallenborn auf Tour

Jochen Wallenborn auf Tour

Nach drei Wochen ist das STADTRADELN für die Gemeinnützigen Werkstätten Köln nun offiziell vorbei. Sinn der Aktion war es, das Auto öfter stehen zu lassen und sich stattdessen auf’s Rad zu schwingen – und genau das haben die GWKler getan. 28 motivierte Radler*innen sind privat oder beruflich für mehr Klimaschutz und Lebensqualität fleißig in die Pedale getreten und konnten so insgesamt 8.378 km auf die STADTRADELN-Liste bringen. Dadurch wurden ca. 1.231,6 kg CO2 eingespart – ein nicht unerheblicher Beitrag für das Klima, der bereits mit einer vergleichbar kleinen Teilnehmerzahl möglich war.

 

GWK-Topradler wurde Jochen Wallenborn, der allein 1.771 km erradelt hat und ganze 260,3 kg CO2 einsparen konnte. Der Gruppeneiter in der Betriebsstätte in Rodenkirchen ist seit 2014 Leistungsradfahrer und nimmt seit 2015 sogar offiziell an Rennen teil, wie beispielsweise  „Rund um Köln".  „In der Zeit des STADTRADELNs war ich im Allgäu im Urlaub und habe von dort aus Touren gemacht, unter anderem in die österreichischen Alpen. Die längste und herausforderndste Strecke war 220 km lang und ging über den Arlbergpass und den Hahntennjoch Pass. Leider fiel die zweiwöchige Fortbildung zur Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung in diesen Zeitraum, sodass ich mein persönliches Ziel von 2.000 km nicht erreichen konnte", so der Fahrrad-Enthusiast. Da dieses Jahr coronabedingt keine Rennen stattgefunden haben, rechnet er allerdings damit 30.000 km zu erradeln.

 

Insgesamt gab es in Deutschland 1.419 Kommunen, die teilgenommen haben. Allein das Kölner STADTRADELN endete mit einem Rekordergebnis: 5.180 Teilnehmende sind im Aktionszeitraum 1.053.952 km geradelt – und haben rund 155 Tonnen CO2 im Vergleich zur Fahrt mit dem Auto eingespart. Im Jahr 2019 waren es noch 3.807 Kölner*innen, die mit 773.499 km eine Einsparung von 110 Tonnen CO2 erreichen konnten. Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr also die Marke von einer Million Kilometer geknackt. Der Verein Klima-Bündis mit rund 1.700 Mitgliedern in 26 Ländern Europas sorgt mit dem internationalen Wettbewerb jedes Jahr für eine nachhaltige Veränderung und motiviert viele Menschen auf die eigenen Zweiräder zu steigen. Jede Kommune kann den Zeitraum für die 21 Tage-Challenge selbst wählen. Für die GWK ist der Wettbewerb zwar bereits zu Ende, für andere Kommunen geht das Radeln allerdings noch bis zum 30. September weiter. 

 

Wir danken an dieser Stelle allen GWK-Radler*innen und freuen uns – spätestens im nächsten Jahr – auf ein erfolgreiches Weiterradeln!