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KAI – Köln arbeitet inklusiv: Außenarbeitsplatz in der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation

Von Breisgau in die Domstadt: David Burger hat diese berufliche Entscheidung vor acht Jahren getroffen. Über die Gemeinnützigen Werkstätten Köln und im Rahmen von KAI – Köln arbeitet inklusiv ist er auf einem Außenarbeitsplatz beschäftigt. Der ausgebildete Bürohelfer arbeitet seit mittlerweile acht Jahren als Mitarbeiter in der Kölner Geschäftsstelle der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation.

KAI

 

Der Begriff Unterstützte Kommunikation (engl. Augmentative and Alternative Communication) bezeichnet alle Kommunikationsformen für Menschen mit schwer verständlicher, begrenzter oder fehlender Lautsprache, die die unzureichende Lautsprache unterstützen. Dabei werden alle körpereigenen Ausdrucksmöglichkeiten berücksichtigt und gezielt erweitert, wie Körperbewegungen, Laute, Mimik, Gestik und Gebärden. Außerdem kommen nicht-technische Kommunikationshilfen (z.B. Gegenstände, Fotos, Symbolkarten oder Tafeln) sowie technische Kommunikationshilfen (z.B. Sprachausgabegeräte) zum Einsatz. In der GWK ist UK ein Bestandteil des alltäglichen Zusammenseins. Um allen Beschäftigten und Bewohner*innen in sämtlichen Lebensbereichen eine zufriedenstellende Kommunikation zu ermöglichen, kooperieren die GWK mit deren Bezugspersonen und anderen Einrichtungen, um individuelle Kommunikationssysteme zu entwickeln.

 

Die Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene Informationsaustausch und Zusammenarbeit bzgl. Unterstützter Kommunikation zu ermöglichen. Gegründet 1990 als deutschsprachige Sektion der Internationalen Gesellschaft für ergänzende und alternative Kommunikation zählt der gemeinnützige Verein mit der Geschäftsstelle in Köln heute ca. 1.800 Mitglieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

 

Vor gut acht Jahren suchte der Verein für die Geschäftsstelle in Köln einen Mitarbeitenden, der unterstützt spricht. Auf diese Stelle bewarb sich David Burger und wurde eingestellt. Er ist Rollstuhlfahrer und verwendet einen Talker zur Kommunikation. Damit kann er vorgefertigte Sätze abspielen oder das eintippen, was er sagen möchte. Seine Aufgaben in der Geschäftsstelle sind vielfältig. Er legt u. a. Excel- sowie Worddateien an, erstellt Serienbriefe und ist für die Kasse zuständig. Zu seiner Routinearbeit gehört auch die Fahrt zur Postdienststelle. Als Unterstützung vor Ort ist ein Pflegedienst zwecks Hilfsmaßnahmen für David Burger zuständig. Seitens der GWK wird er durch KAI betreut. Der Jobcoach ist als direkter Ansprechpartner für David Burger zuständig, wodurch eine enge und gute Betreuung gewährleistet wird.

 

Im Rahmen von KAI begleiten Integrations­assistent*nnen ­der GWK Beschäftigte und Unternehmen. Aktuell werden durch KAI 270 Menschen mit Beeinträchtigungen auf Außenarbeitsplätzen in unterschiedlichen Arbeitsbereichen betreut. Wie der Arbeitsalltag von David Burger konkret aussieht, erfahren Sie in unserem Kurzfilm auf der offiziellen Seite der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation.

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