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Kräuterworkshop der Stadt Köln: GWKler freuen sich über neues Hochbeet

Kräuter-Hochbeet der Stadt Köln

Ob Salbei, Minze oder Basilikum: Kräuter schmecken nicht nur hervorragend, sondern fördern auch Heilungsprozesse. Sie können beispielsweise auch unserer Seele viel Gutes tun – durch ihr Aroma, ihre wertvollen Inhaltsstoffe und durch die bloße Beschäftigung mit ihnen, die übrigens auch einen gelungenen Ausgleich zum Alltag schafft. Das weiß auch der ehemalige Leiter des Rheinparks, Gerd Böckmann, der seit Jahren ehrenamtlich für das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen der Stadt Köln tätig ist und am 10. August 2021 einen Kräuterworkshop in den GWK in Kalk durchgeführt hat. Gemeinsam mit den Beschäftigten vor Ort errichtete und bepflanzte er ein Hochbeet, wobei er die Verwendung, Eigenschaften und Pflege der Kräuter erläuterte. Initiiert wurde der Workshop vom Grünflächenamt der Stadt Köln, das auch das Hochbeet bereitgestellt hat. Die Aktion ist Teil eines Projekts der Verwaltungsreform, dessen Ziel es ist, Maßnahmen zu fördern, die auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind und dabei Wissen über nachhaltiges Handeln zu vermitteln.

 

Insgesamt wurde das Hochbeet mit 13 Kräutern bepflanzt, darunter mit Klassikern wie Schnittlauch oder Dill, aber auch mit Ausgefallenerem wie dem grün-weißen Zitronenthymian, denn „ein bisschen Farbe muss bei den Kräutern ja dabei sein“, so Böckmann. Die Pflanzen stammen aus der Alexianer Klostergärtnerei. Als eine der größten Gärtnereien der Region bietet sie experimentierfreudigen Gartenliebhaber*innen eine Auswahl von knapp 200 Kräutersorten. In der Werkstatt in Kalk wird jeden Tag frisch gekocht, künftig nun auch mit tagesfrischem Eigengewächs – geerntet werden kann nämlich ab sofort. In den nächsten Gruppenstunden sollen die einzelnen Tätigkeiten rund um das Kräuter-Hochbeet besprochen und unter den Beschäftigten aufgeteilt werden. Zum Abschluss gab es noch eine kleine Harke als Einweihungsgeschenk vom Gartenprofi persönlich, der übrigens versprach bald vorbeizukommen – spätestens jedoch zur Verkostung, wenn die ersten Kräuter geerntet und in der GWK-Kantine verarbeitet werden.