Wir unterstützen Menschen mit Behinderung so, dass ihnen eine ­dauerhafte Teilhabe in der Gesellschaft und an der Arbeitswelt möglich ist.

Gemeinsam schaffen wir seit 50 Jahren maßgeschneiderte Angebote.

Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH feiert 50-jähriges Jubiläum

Große Jubiläumsfeier in der Arena Weidenpesch / Oberbürgermeisterin Henriette Reker gratuliert / Auf der Bühne begeistern das Zirkustheater Standard und die Musiker Sandrine, Henry und Marie sowie die RapWerkstatt der GWK

Als vor 50 Jahren die Gemeinnützigen Werkstätten GmbH (GWK) entstand, bedeutete das für Menschen mit Behinderung einen großen Schritt in die Selbstständigkeit. Lange Zeit wurden Menschen, die nicht der Norm entsprachen, verfolgt, später dann an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Die GWK bot ab dem 11.8.1969 als eine der ersten Werkstätten zunächst 22 Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Heute – 50 Jahre später – bietet die GWK über 1500 Menschen mit geistiger Behinderung sowie psychischer Beeinträchtigung an sechs Werkstätten und sechs Wohnheimen einen Ort zum Wohnen und Arbeiten. Am Freitag, 13. September 2019, kamen rund 1800 Beschäftigte, Bewohner, Mitarbeiter und langjährige Weggefährten der GWK in der Arena Weidenpesch zusammen, um diese Erfolgsgeschichte gemeinsam zu feiern.

 

Geschäftsführer Matthias Hopster eröffnete die Veranstaltung: „50 Jahre GWK stehen für Vielfalt und Wachstum. Wir haben in den vergangenen Jahren stets versucht, unsere Angebote gleichzeitig an die individuellen Bedürfnisse der Menschen sowie an wirtschaftlichen Veränderungen anzupassen. Wie gut uns das gelungen ist, beweist diese Veranstaltung mit jedem Einzelnen, der heute hier ist“.

 

Auf der Bühne begeisterten an dem Tag das Zirkustheater Standard und die Musiker Sandrine, Henry und Marie sowie die RapWerkstatt der GWK. Unter den Gästen war auch Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die auch Schirrmherrin des KUNSTHAUS KAT18 ist. Derzeit arbeiten dort rund 20 Künstler mit Behinderung.

 

„Die GWK leistet seit 50 Jahren einen wichtigen Beitrag für die Integration von Menschen mit Behinderungen. Besonders hervorzuheben sind hierbei Projekte wie das KUNSTHAUS KAT18. Hier wird auf eindrucksvolle Art und Weise Kunst dazu genutzt, Barrieren einzureißen. Und zwar sowohl räumlich als auch in den Köpfen der Besucher“, so Reker.

 

Als Höhepunkt der Feier fand um 14 Uhr ein Pferderennen statt. Die Beschäftigten und Bewohner der GWK fieberten besonders mit, denn für jede Betriebsstätte ging ein eigenes Pferd ins Rennen. Am Ende setzte sich das Pferd der Werkstatt Pesch, der Verwaltung von KAI (Köln arbeitet inklusiv) und dem Bereich „Wohnen“ durch.